Mit 60 Hemden, 20 Paar Schuhen und 75 Krawatten reist Maurice Ravel 1928 auf dem Transatlantikdampfer “France” nach New York. Vier Monate bespielt er die berühmtesten Konzerthallen Amerikas, feiert mit Gershwin Geburtstag, besucht Chaplin in Hollywood und kehrt nach Frankreich zurück. In Luxuszügen setzt er seine Reisen fort, raucht viel, schläft schlecht, komponiert en passant den “Boléro” und für Paul Wittgenstein das Konzert “Für die linke Hand”. Mondän sind die Empfänge, die man ihm bereitet, doch bleibt der kauzige Dandy immer für sich, bis ihm die Welt aus den Fugen gerät.
Vielleicht gefällt dir auch
“Ich war ein Nachkriegsmädchen, hungrig endlich etwas von der Welt zu sehen. Deshalb zog ich 1950 von Göttingen nach Hamburg. Ich lernte […]
Ein wichtiger, endlich wieder aufgelegter Titel, in einem Verlag, der als die interessanteste Neugründung der letzten Jahre in der Buchbranche gilt. Thomas […]
Oberstaatsanwalt Andergast hat Prinzipien. Der Mensch ist verantwortlich für seine Taten, auf Schuld folgt Bestrafung, kurz: Gerechtigkeit ist möglich. Sohn Etzel […]
Schuld und Scham, Macht und Moral. Eine beeindruckende Schulgeschichte, eine Parabel über die Entstehung kollektiver Gewalt. Mit einem gnadenlosen Frage- und Antwortspiel […]
